Der kleine Kuschelhase - The Velveteen Rabbit

Oder: Wie ein Spielzeug lebendig wird

Ein wunderschönes Bilderbuch, das durch seine Geschichte und Illustrationen sehr gut in die Weihnachtszeit passt. Ein kleiner Stoffhase wird durch die besondere Zuneigung eines Kindes schließlich zu einem lebendigen Hasen.

Ab 4 Jahren

Zur Geschichte des Buches „The Velveteen Rabbit“
Frauen wissen, wie der Hase läuft: Der Erfolg von Beatrix Potters Peter Hase inspirierte andere Schriftstellerinnen Zu Häschengeschichten mit realen und Spielzeughelden.

Margery Williams Bianco (1881-1944) wurde in London geboren, nach dem Tod ihres Vaters zog die Familie nach Pennsylvania und dort beschloß die lesehungrige Margery, Schriftstellerin zu werden. Als sie 19 Jahre alt war, kehrte sie nach London zurück und veröffentlichte dort ihren ersten Roman – für Erwachsene. 1904 heiratete sie den italienischen Antiquar Francesco Bianco. Das Paar bekam zwei Kinder, lebte in Paris und Turin, nach dem Ersten Weltkrieg emigrierten sie über London in die USA. In diesen Jahren schrieb sie vier mäßig erfolgreiche Romane, aber noch nichts für Kinder.

Dann aber bot sie einem Verlag The Velveteen Rabbit; or How Toys Become Real (1922: Der Samthase) an. Die Geschichte vom Stofftier, das über alles geliebt und schließlich von einer guten Fee in einen echten Hasen verwandelt wird, hatte sie für ihre Kinder erdacht.

Der englische Maler William Nicholson (1872-1949) fertigte für Velveteen Rabbit passend zum traurigen Charme der Geschichte zarte Zeichnungen an.

 

"Eddie Error"

gelesen von Elle Dresel:

Eddie Error ist ein Flohmarktfund. Aber eigentlich ist er ein kleiner Aufräumroboter.
Er landet völlig überraschend bei Niels, Jule und deren Eltern.

 Und kurze Zeit später stellt sich heraus, dass der kleine Eddie schnell lernt; alle liebenswerten Ticks und Macken der Familie und alle ganz schön in Aufruhr bringt. Nebenbei entpuppt er sich auch noch als prima Spielkumpel ….

Wir empfehlen dieses Buch ab 8 Jahren.

 

„Johnny Sinclair“

gelesen von Vera Zink:

Johnny Sinclair ist ein Junge, der fast ganz allein auf der uralten Burg seiner Familie im tiefsten Schottland wohnt. Nur Cécile aus Haiti, sein Kindermädchen, lebt mit ihm auf der Burg. Glücklicherweise verfügt sie über Voodoo-Kräfte und passt gut auf ihn auf. Denn nachts ist oft mehr los hinter den alten Burgmauern als Johnny lieb ist – Gespenster ziehen umher!

Eigentlich wäre Johnny gerne so ein mutiger Geisterjäger wie sein Onkel, der berühmte Ober-Inspektor von Scotland Yard und Romanheftheld:
John Sinclair! Er hat noch alle Geister zur Strecke gebracht. Johnny muß unbedingt Kontakt zu ihm aufnehmen, und ihn wegen der nächtlichen Gespensterauftritte um Rat fragen!

Ganz schön aufregend!

Daher empfehlen wir „Jonny Sinclair“ erst ab der 5. Klasse.